100 Dinge, die mein Jahr 2025 prägten

Diese Liste sammelt 100 Momente, die mein Jahr 2025 geprägt haben.
Manches war laut, vieles leise. Nicht alles war wichtig im klassischen Sinn – aber alles war Teil davon.
Die Idee ist inspiriert von Austin Kleon100 things that made my year (2024): nicht zurückblicken, um zu bewerten, sondern um aufmerksam zu sein.
Nicht nur Ergebnisse festhalten, sondern Gedanken, Umwege, Routinen und kleine Momente, die sonst verschwinden würden.
Die Zahl 100 zwingt mich, weiterzugehen, wenn ich denke, ich sei fertig.
Gerade dann tauchen Erinnerungen auf, die nicht spektakulär sind, aber ehrlich – und oft näher an dem, wie sich ein Jahr wirklich anfühlt.
Diese Liste ist kein Rückblick auf Erfolge.
Sie ist ein Versuch, 2025 so festzuhalten, wie ich es erlebt habe.

01
Das Jahr beginnt dort, wo es auch endet: Im Seehof Nature Retreat bei Brixen verbringen wir zu zweit eine Woche voller Wasser, Wein und Wanderungen. Die Wellness auf dem sonnigen Apfelhochplateau beruhigt Körper, Geist und Seele.

Fazit

Die Einführung von OKRs in sozialen Einrichtungen kann eine transformative Wirkung haben. Sie bieten einen strukturierten Ansatz zur Zielsetzung, fördern die Transparenz und ermöglichen es der Organisation, messbare Fortschritte zu erzielen. Indem soziale Einrichtungen OKRs an ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen, können sie ihre Mission noch effektiver erfüllen und gleichzeitig ein inspirierendes Umfeld für ihre Mitarbeiter schaffen.

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02
Im ausführlichen Jahresrückblick entsteht das Motto für 2025: „New Rhythms“. Bis heute weiß ich nicht, warum es unbedingt auf Englisch sein musste. Meine Suche nach einem ausgewogeneren Rhythmus zwischen Business und dem restlichen Leben soll das Jahr bestimmen.
03
Um es vorwegzunehmen: Bis September gelingt es mir richtig gut, das Motto wirksam werden zu lassen. Ab Oktober dreht sich wieder alles nur ums Arbeiten – und am Ende bin ich so ausgebrannt wie selten zuvor.
04

Von Lindau nach Konstanz mit dem Zug entlang des Bodensees zu fahren erfüllt mich genauso wie der zweitägige Führungsworkshop vor Ort.

05

Der Familienausflug zum Hundertwasser-Turm in Abensberg überrascht mich aufs Positivste.

06

In der 2. Kalenderwoche starte ich endlich mit dem lange gehegten Vorhaben, Wochenrückblicke zu schreiben und mich auf LinkedIn der #reflectandlearn-Community anzuschließen. Typischerweise brauche ich eine Probephase, um mich nicht gleich festlegen zu müssen. Spoiler: Ich bleibe dabei – auch wenn ich nicht jede Woche reflektiere.

07

Die Großgruppen-Supervision mit 25 Personen beflügelt mich. Besonders lohnend war die vorbereitende Lektüre von Klaus Antons „Supervision mit größeren Gruppen und Teams“.

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Die Lebenshilfe Starnberg startet mit drei Pilot-Einrichtungen ihr neues Zielvereinbarungssystem (ZV 2.0) auf Grundlage von Objectives und Key Results (OKR). Ich darf das Projekt mit Workshops begleiten – und später verpodcasten.

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Schloss Fürstenried in München begeistert mich mit seinen fürstlichen Räumen. Ich werde dieses Jahr mehrmals dort sein.

10

Buch des Jahres: „Wackelkontakt“ von Wolf Haas. Lesen!

11

Die Ausstellung „Nature into Art“ über die ungewöhnliche Hofmalerin, Mutter von zehn Kindern und Lottogewinnerin Rachel Ruysch (1664–1750) in der Alten Pinakothek beeindruckt mich nachhaltig.

12

Ich nehme an der Großdemonstration für Demokratie, gegen die #NoAfD und gegen die parlamentarische Zusammenarbeit mit Rechtsradikalen in München teil. Wir sind bewegende 250.000 bis 320.000 Menschen.

13

Weltuntergangsstimmung taucht in diesem Jahr zum ersten Mal durch die schreckliche Amokfahrt am Stiglmaierplatz in München auf. Das Gefühl, die politische Lage nicht mehr aushalten zu können, zieht sich durch das ganze Jahr.

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Obwohl ich viel Geld damit verdient habe und noch mehr damit verdienen könnte, entscheide ich mich bis auf Weiteres, keine Online-Seminare mehr zu geben. Solange ich es mir leisten kann, genieße ich die präsente Arbeit mit Gruppen in Räumen, die wir mit allem, was wir sind, ausfüllen. Obwohl mich ein Auftraggeber fast bedrängt, weiterzumachen, bleibe ich bei meiner Entscheidung und fühle mich befreit. Ausnahme: Gruppen von Menschen, die ich bereits kenne.

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Für ein Jahr abonniere ich die Zeitschrift „ManagerSeminare“, lese im Laufe des Jahres immer weniger darin und beende das Abo wieder. Ebenso die „Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie“, die ich immer gerne gelesen habe – und nun plötzlich nicht mehr.

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Eine anspruchsvolle Weiterbildungsgruppe „Sozialwirt:in 2.0“ prägt das Jahr in vielerlei Hinsicht.

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Austauschreiche und inspirierende Workation mit Charlotte Beck im Allgäu. Wir entscheiden, uns im nächsten Jahr für drei neue Teilnehmende zu öffnen. Sie sind gefunden, und das gleiche Hotel für Ende Januar ist bereits gebucht. Vorfreude!

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Das Behandlungszentrum für Folteropfer feiert in Ulm sein 30-jähriges Bestehen. Die Teilnahme berührt mich – ebenso das Gefühl, einen wichtigen Beitrag leisten zu dürfen, indem ich das Team begleite.

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Ich feiere mein 60-jähriges Bestehen am 28. März – genau an meinem Geburtstag. Ein rauschendes Fest mit Weggefährt:innen und Freund:innen bleibt mir bis mindestens zum 70. Geburtstag in Erinnerung. Im April folgt eine extra Familienfeier. Durch die Feier gelingt es mir, mein Alter wirklich zu umarmen.

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Abschied nach vier Jahren von der Vorstandsrolle im Deutschen Fachverband für Psychodrama e.V. Die Zeit dafür war reif.

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Buch des Jahres (2): „Die Wut, die bleibt“ von Mareike Fallwickl. Lesen!

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Wenn ich kurz davor bin, etwas völlig loszulassen, kann ich es plötzlich ganz anders noch einmal probieren. Verlieren ist unmöglich, wenn ich bereit bin, es freiwillig herzugeben.

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Ich könnte einen ganzen Jahresrückblick gestalten mit „100 Musiken, die mein Jahr geprägt haben“. Musik bleibt eine meiner großen Leidenschaften.

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Die Entscheidung, zusätzlich zum Wochenrückblick täglich Tagebuch zu schreiben, mache ich nach exakt einer Woche wieder rückgängig. Zu viel ist zu viel.

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Mai in Portugal. Ich nehme vier Wochen frei und verdiene keinen Cent. Dafür gewinne ich Erholung, Abenteuer, schöne Zeit zu zweit, eine wichtige Lebensentscheidung und wunderbare Zug- und Bolt-Fahrten durch eines meiner Lieblingsländer.

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Geld verdiene ich in diesem Jahr trotzdem genügend. Viel mehr, als ich zunächst dachte. Mit einem gefüllten Konto und ausreichend Rücklagen lassen sich Auszeiten einfach besser genießen.

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Die berauschende #KOON in Darmstadt besucht. Was genau los war, schaut ihr am besten hier nach . Auf dem 9. Foto seht ihr mich mittendrin. Für 2026 habe ich wieder ein Ticket ergattert.

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Aufgrund irritierender Kundenkommunikationen hänge ich einen Reminder an meinen Schreibtisch: „Immer schriftliche Verträge machen!“ Wie oft habe ich es umgesetzt? Sage und schreibe kein einziges Mal. Offenbar hat mein Vertrauen in mündliche Absprachen doch noch Überhand.

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Besuch in der Schweiz. Zwei Freund:innen laden uns in ihre neue Wohnung in Luzern ein. Traumhafte Tage am Vierwaldstättersee und in den Bergen. Wie immer, wenn ich in der Schweiz bin, denke ich: Ich will öfter in dieses wunderschöne Land fahren. Das nächste Mal aber ohne Coronainfektion.

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Eine Woche liege ich flach. Eine Woche voller Auftragstermine. Die Organisation der Nachholtermine kostet mich viel Kraft. Der Gedanke an eine Assistenzkraft taucht vermehrt auf.

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In zwei Tagen lerne ich mit dem großen tibetischen Meditationsmeister Mingyur Rinpoche „Anytime Anywhere Meditation“. Ganz im „Microtrend“ liegend – und mir entsprechend. Ich beginne wieder mit regelmäßiger Meditation und trete im Laufe des Jahres in die Deutsche Buddhistische Union (DBU) ein.

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Meine betagte Mutter bricht sich bei einem Sturz den Oberschenkelhals, wird operiert und geht auf Reha. Währenddessen stürzt mein noch betagterer Vater an fast der gleichen Stelle – ohne Bruch. Sorgen, viele Besuche und später im Jahr eine Woche Verhinderungspflege für die beiden.

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Immer mehr Führungspersonen in meinen Kursen beklagen, dass es so wenig kollektive Orte des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung gibt. Ich fange an, mich berufen zu fühlen, dafür etwas zu entwickeln. 2026 ruft!

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An einem heißen Julitag bleibt mein Herz für vier Sekunden stehen. Das ist zuerst beängstigend, dann aber beeindruckend. Die Ärzte lösen diesen kurzen Herzstillstand mit Medikamenten auf der Intensivstation aus, um meinen durch eine Besonderheit im Herzen verursachten extrem schnellen Puls zu stoppen. Die Behandlung funktioniert – und ich nehme mir vor, über meine Wünsche für den Fall meines Todes nachzudenken. Zuerst geht es jedoch um die Entscheidung, ob ich mich operieren lassen soll, um weitere Anfälle zu vermeiden.

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In Folge dieser gesundheitlichen Episode beschäftige ich mich intensiv mit dem autonomen Nervensystem, dem Vagusnerv und der Atmung. Ich entwickle eine neue Morgenroutine, um dem gerecht zu werden.

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Buch des Jahres (3): „Breath – Atem. Neues Wissen über die vergessene Kunst des Atmens“ von James Nestor. Ein atemberaubendes Werk!

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Erste Teamsupervision im Freien mit einem Team mitten im Kunstareal Münchens. Ich darf den Film darüber sogar veröffentlichen (auf meinem Instagram-Profil zu sehen).

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Eine Podcastfolge, die ich mir zweimal anhöre: „Professionalität als Beraterin und Coach (Thomas Bachmann) – Organisationen entwickeln. becomebetter podcast“. Über Professionalität als Beraterin und Coach.

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Zeitgleich nehme ich meine ersten eigenen Podcastfolgen über das OKR-Projekt mit der Lebenshilfe Starnberg auf. Es klappt sehr gut, nur die Tondesignerin, die mir hilft, verzweifelt angesichts der schlechten Aufnahmequalität. Sie holt das Beste heraus, will trotzdem nicht namentlich genannt werden. Professionalität als Tondesignerin, sag ich da nur. 

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Website-Refreshing nach vielen Monaten Prokrastination meinerseits. Endlich bildet die Website ab, was ich seit ein paar Jahren wirklich anbiete – was mich sehr zufrieden macht und beruhigt. Ganz fertig ist sie noch nicht, aber bereits vorzeigbar. www.playourlife.de

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Die Podcasts sind auf einer eigenen Unterseite zu hören. 2026 folgen weitere Folgen.

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Drei Kurzurlaube in Bayern bringen mir Erholung und gute Laune.

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Meine Lieblingspodcastfolge in diesem Jahr beantwortet die Frage, warum uns Musik so sehr berühren kann und was dabei in unserem Gehirn passiert. „Erwartungsglück“ wird zu einem Wort des Jahres. Versteht man nur, wenn man die Sendung hört: Die Magie der Musik – eine Liebeserklärung Dr. Volker Busch.

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Ein bedeutsamer Supervisionsprozess mit einem Team, das mich oft zum Zweifeln gebracht hat, endet mit einer gemeinsamen Reflexion, die es in sich hatte und mich enorm weitergebracht hat.

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Insgesamt beende ich in diesem Jahr vier Teamsupervisionsprozesse; ein Team wirft mich auf seltsame Weise raus – vor allem aus ihrem eigenen Prozess.

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Der Sommer in München war dieses Jahr wieder sensationell schön. Einige Besuche und Solo-Aktivitäten (Radtouren) im Umland tragen dazu bei. Es ist das erste Jahr, in dem ich nicht in einem See schwimme.

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Ein paar „verquere“ Aufträge lassen mich straucheln, zweifeln und neu reflektieren. Ich erkenne, dass gute Auftragsklärung nicht reicht. Sie muss sehr gut werden.

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Ausstellungsbesuch im Lenbachhaus. Ich entdecke Auguste Herbin.

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Elf Wochen schaffe ich es nicht, meine Wochenrückblicke zu erstellen. In der 39. Kalenderwoche starte ich neu damit durch.

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Zwei Fotoshootings für die neue Website zeigen mich so, wie ich aktuell wirklich aussehe.

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Meine Haare haben einen neuen Farbton: Natürliches Grau ersetzt gefärbtes Haar. Mein Friseur ist nicht entzückt, der Rest der Welt schon.

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Ein neues Schlafzimmer mit farbiger Wand, Schrank mit eingebautem Licht, Designer-Nachttischlampen und neuer Matratze lässt mich besser mit den plötzlich im Jahr aufgetretenen Schlafproblemen umgehen.

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Geholfen hat uns eine Solo-Handwerkerin, die zu finden großes Glück war. Wir geben sie nicht mehr her.

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Eine spannende neue Anfrage zu Learning Circles für Führungskräfte flattert herein. 2026 wird’s zeigen.

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Buch des Jahres (4): „Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary.“ von Florian Illies.

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Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal seit meiner Selbstständigkeit wieder mehr Belletristik als Fachbücher gelesen.

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In Kommunikationstrainings für Führungskräfte verbiete ich zum ersten Mal die Nutzung von Smartphones und Laptops während der Seminarzeiten – mit erfreulichem Teilnahmeerfolg.

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Film des Jahres: „Sturm kommt auf“ – ein Zweiteiler, der den Aufstieg des Nationalsozialismus und dessen zerstörerische Auswirkungen auf eine Dorfgemeinschaft thematisiert. Bis 02.11.26 in der ZDF-Mediathek.

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Tagungshaus des Jahres: Schloss Hirschberg im Altmühltal, in dem ich eine Großgruppenmoderation durchführen darf. 

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Großgruppenarbeit gefällt mir in diesem Jahr deutlich besser als Kleingruppenarbeit. Darf 2026 mehr werden.

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Ich nehme mehrmals am Facilitator-Feierabend in München teil. Tolle Leute und inspirierende Impulse!

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Terminabsprachen und -verschiebungen strengen mich zunehmend an und nerven mich immer häufiger. Ich werde auf Lösungssuche gehen (müssen).

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Im neunten Jahr meiner Selbstständigkeit habe ich wieder nicht für meine zusätzliche Altersvorsorge gesorgt. Rücklagen sind genügend da, sie rentabel anzulegen habe ich jedoch nicht geschafft.

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Wenig vergnüglich: dass politisch gegen die Aktivrente für Selbstständige entschieden wurde.

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Die „Giesinger Pausen“ und meine Intervisionsgruppe bleiben auch im fünften Jahr ein stabiler Austauschort mit Kolleg:innen.

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Munter habe ich regelmäßig Newsletter geschrieben, im Laufe des Jahres kam ich so gar nicht mehr dazu. Ziel verfehlt.

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Was ich 2025 nicht umgesetzt habe: einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen, meine Trauerfeier, meinen digitalen Nachlass und meine Bestattung verschriftlichen, meine Lübecker Freundin besuchen.

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Die ideale Woche habe ich Ende 2024 skizziert – und bin erstaunt, wie wenig ich sie als Vorlage für meine Auftragsplanung genutzt habe.

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Zehn neue Kund:innen gewonnen.

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Von zwanzig Bestandskund:innen Aufträge erhalten.

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Vier der zwanzig Bestandskund:innen beauftragen mich häufig und für verschiedene Formate. Großkund:innen sozusagen.

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Wirtschaftlich geht es mir sehr gut. Ob sich mein Energieaufwand gegenrechnet, wird eine der Prüfaufgaben für 2026.

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In die gesetzlich geregelte elektronische Rechnung habe ich mich eingearbeitet und mein Rechnungsprogramm entsprechend eingestellt.

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Faktisch verlangt nur ein Kunde im öffentlichen Dienst E‑Rechnungen.

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Ein Blumen-Abo zum 60. Geburtstag bringt mir regelmäßig Farbe und Leben in die Bude.

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Ich entdecke die „Galerie des Handwerks“ in München und besuche die großartige Ausstellung „Vom Kleinen ins Große – Addition als Prinzip“. Sie hat meinen Mosaik-Begriff gesprengt.

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Um zur Stärkung der Demokratie beizutragen, suche ich aktuell nach einer Aktion oder einem Projekt, für das ich pro bono eine Moderation durchführen kann. Am liebsten als Großgruppenformat und generationenübergreifend.

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Feedback des Jahres: „Ganz herzlichen Dank für Deine Art, uns in unserer Arbeit und unseren Prozessen zu begleiten und zu unterstützen. Die Kombination Deiner Kompetenz, Professionalität und Herzlichkeit mit Humor – also einfach ‚DU‘ – finde ich wunderbar und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!“

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Viel mit KI experimentiert. Ich sehe sie als Assistenz für Ideen, Reflexionen und die Verbesserung meines Schreibens. Spart mir viel Zeit – manchmal das Gegenteil.

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Zum ersten Mal seit meiner Selbstständigkeit enthält dieses Jahr keine besondere Challenge, vor der ich mich fürchte und an der ich wachse.

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Erkenntnis: Ich wachse auch ohne Challenge.

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Die Moderation einer Klausur mit 15 gestandenen Geschäftsführern wäre vor ein paar Jahren so eine Challenge gewesen. 2025 genieße ich die Anspannung und das sagenhafte Feedback.

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Ohne meinen Wochenrückblick würde ich die 100 Dinge nicht schaffen. Wenn du mitmachen willst, lies bei nach bei Maren Martschenko: Nachher ist man immer schlauer: Reflexion als Selbstführungstool – Magnetprodukt-Club

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Ich frage mich, ob ich all meine gespeicherten Artikel auf LinkedIn je wieder lesen werde.

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Zehn Jahre verheiratet, 25 Jahre zusammen. Glücklich. Mehr gibt es hier nicht aus meinem allerprivatesten Leben.

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Gegen Jahresende gerate ich mit einem wichtigen Kooperationspartner in die Krise. Es lässt sich gut klären.

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Das letzte Quartal gestaltet sich – wie immer – anstrengend. Obwohl ich vorgesorgt und mehr Pausen eingebaut habe. Wieso wollen alle im Herbst so viel?

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Es zeichnet sich ab, dass 2026 das Jahr der Überprüfung und Neuorientierung wird.

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Eine Freundin hört als Coachin auf und widmet sich ausschließlich der Kunst. Sie vermacht mir Unmengen an wertvoller Fachliteratur. Großer Dank!

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Podcasterin des Jahres: Jule Jankowski mit GOOD WORK für zukünftige Arbeitskultur. Ihre angenehme Stimme, ihre umfassenden Vorbereitungen, ihr Lachen und ihre charmante Art, Interviews zu führen, machen jede Folge zu einem Hörvergnügen.

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Es gibt so viele interessante Kongresse, Fortbildungen und Seminare. Zwei habe ich fürs kommende Jahr gebucht. Ab und zu taucht die Frage auf, ob ich das alles noch brauche.

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Vielleicht genügt nach so vielen Jahren des Lernens und der Berufspraxis das, was ich weiß, kann und will.

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Mein Betriebsausflug nach Murnau will unbedingt noch auf die Liste. Gabriele Münter hat mich gerufen.

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Ich werde zum zweiten Mal Großtante.

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Die Deutsche Bahn teilt mir mit, dass ich dieses Jahr durch meine Bahnfahrten 1.405 kg CO₂ eingespart habe. Das sei so viel wie neun Jahre Nutzung einer Spülmaschine.

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Experiment bei LinkedIn gestartet: Änderung meines Geschlechts in „männlich“, um zu erfahren, ob und wie sich die Reichweite ändert.

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Der Beitrag explodiert: Meine „Geschlechtsumwandlung“ erreicht 23.019 Mitglieder, erzeugt 35.623 Impressions und erhält 193 Interaktionen und 17 Kommentare. Normalerweise dümple ich um die 1.000 Impressions herum.

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Am letzten Tag des Jahres stirbt mein Onkel mit 97 Jahren.

100

Zweitausendfünfundzwanzig war eines meiner besten Jahre.